Ihr Problem

Menschen mit Schmerzen, die von der Wirbelsäule ausgehen, sind oft auf sich alleine gestellt. Das Informationsangebot zu ihrem Leiden ist zwar umfangreich und es werden viele Behandlungsmöglichkeiten angeboten, deren Wirksamkeit aber nicht immer genügend nachgewiesen ist. Oft haben auch ausgewiesene Spezialistinnen und Spezialisten zur gleichen Problemstellung unterschiedliche Meinungen. Und nicht selten variiert bei einem Eingriff die vorgeschlagene Operationstechnik von Chirurg zu Chirurg. Dies allein führt schon zu einer beträchtlichen Verunsicherung der Betroffenen. 

Zusätzlich werden sie von allen Seiten mit gut gemeinten, aber ungefilterten Informationen über ihre Krankheit versorgt und können diese schliesslich nicht richtig einordnen. Die verständliche Folge sind Ängste und das Risiko einer Fehlentscheidung. Eine solche steht oft am Anfang der klassischen Unglücksspirale mit chronischem invalidisierendem Schmerz und den entsprechenden sozialen Folgen der Betroffenen und ihrer Angehörigen.

Unser Auftrag

Um dies alles zu vermeiden, ist in den Rückenzentren der Swiss Spine Clinic Teamarbeit ein sehr zentrales Thema. Die diagnostische und therapeutische Qualität lässt sich durch eine intensive Zusammenarbeit verschiedener Spezialgebiete (Rheumatologie, Neurologie, Radiologie, Schmerztherapie, Psychologie, Wirbelsäulenchirurgie) stark verbessern. Das Prinzip der interdisziplinären Sprechstunde und fachübergreifenden Patientenbetreuung bei schwierigen Rückenerkrankungen wird konsequent angewendet und zusammen mit einer Vielfalt von Therapiemöglichkeiten finden wir für unsere Patienten eine effiziente Lösung, ohne Doppelspurigkeit und zu tieferen Kosten.

Bei einer notwendigen Operation wenden wir konsequent minimal invasive Techniken (mikrochirurgisch, endoskopisch oder perkutan) an. Zudem favorisieren wir die nicht versteifenden, bewegungserhaltenden Stabilisationen wie z.B. die Bandscheibenprothese. Die stationäre Aufenthaltsdauer beträgt selten mehr als 4 Tage und die Patienten erreichen wieder rasch die private und berufliche Belastbarkeit. Durch intensive Beratung, individuelle Betreuung und exakte Diagnosestellung lässt sich erreichen, dass allfällige Eingriffe möglichst klein und die Erfolgsaussichten gross sind.

Dr. Med. Christian R. Etter

loesung

Orthopädische Chirurgie FMH
spez. Wirbelsäulenchirurgie
schliessen

Dr. med. Christian R. Etter

FMH Orthopädische Chirurgie/Wirbelsäulenchirurgie

Lebenslauf

1973 – 1979 Medizinstudium Universität Basel
1980 – 1984 Klinik für Unfallchirurgie, Hand-, Plastische- und Wiederherstellungschirurgie, Universität Ulm/BRD (Prof. Dr. C. Burri)
1983 Abteilung für experimentelle Traumatologie, Universität Ulm/BRD (Prof. Dr. L. Claes)
1984 – 1985 Allgemeinchirurgische Abteilung, Städtisches Krankenhaus Neu-Ulm/BRD (Dr. med. A. Rosch)
1985 Anästhesiologische Abteilung, Inselspital Bern/REGA Bern (Prof. Dr. R. Tschirren)
1985 – 1989 Universitätsklinik für Orthopädische Chirurgie, Inselspital Bern
1986 – 1989 Oberarzt, Orthopädische Universitätsklinik, Inselspital Bern
1986 – 1989 Freier Mitarbeiter Biomechanisches Institut M.E.M., Experimentelle Wirbelsäulenchirurgie, Universität Bern (Prof. Dr. S. Perren)
1991 – 1993 Konsilarius für Wirbelsäulenchirurgie, Kantonsspital Olten
1998 – 2004

Leiter Abteilung Wirbelsäulenmedizin/Schmerztherapie Klinik Hirslanden Zürich

2011 - 2013

Prodorso, Multidisziplinäres Wirbelsäulenzentrum, Zürich

ab 2013

Konsiliarius für Wirbelsäulenchirurgie, Schmerz- und Rückenzentrum, Salina Klinik Rheinfelden
ab 1989

Leiter Abteilung Wirbelsäulenmedizin/Schmerztherapie Klinik Hirslanden Aarau

Operative Tätigkeit

Über 5000 stabilisierende und dekomprimierende Operationen an der gesamten Wirbelsäule.

Internationale Vorträge

Über 80 internationale Vorträge.

Mitgliedschaften

  • Orthopaedic Research Society (USA)
  • Gesellschaft für Unfallheilkunde (D)
  • Wissenschaftliche Gesellschaft für Mikrochirurgie der Wirbelsäule (D)
  • Spine Arthroplasty Society (SAS)
  • North American Spine Society (NASS)
  • Swiss Society for Interventional Pain Management (SSIPM)
  • Schweizerische Gesellschaft für Spinale Chirurgie (Schweiz)
  • AO Spine (Schweiz)
  • Swiss Spine Institute (Präsident 1999 – 2004)

Partner

Logo SSI 

Swiss Spine Institute SSI

  • Das SSI ist eine 1999 in Basel von 14 Wirbelsäulenspezialisten gegründete unabhängige Stiftung
  • Das Ziel dieser Stiftung ist die Förderung der Qualität in der Wirbelsäulenmedizin durch kontinuierliche Ausbildung (Workshops, Kongresse), Qualitätssicherung durch Dokumentation sowie Entwicklung von neuen Operationstechniken und Implantaten
  • Das SSI hat bis heute 12 grosse internationale Kongresse mit hoch qualifizierten Wirbelsäulenspezialisten aus der ganzen Welt organisiert
  • Im Rahmen mehrer Kongresse des Swiss Spine Institute wurden 29 Operationen live via Satellit zwischen der Schweiz und den USA übertragen
  • Das SSI hat auch drei bedeutsame Studien zur Entwicklung neuer Technologien in der Wirbelsäulenmedizin unterstützt

Patientenstimmen

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Titel

Die Operation ist inzwischen knapp sechs Monate her und ich habe – wie geplant – meinen ersten «Nachoperations» Surfurlaub verbracht.
Natürlich begleitet einem anfänglich höllischer Respekt aufs Wasser. Aber mit der Zeit wurde es dann besser. Und da Bilder mehr sagen als Worte, erlaube ich mir Ihnen eine Aufnahme von mir zu senden. Kurz gesagt: es hält! :-)
Und als einziger Arzt, der mich quasi nicht vertröstet hat im Sinne von «leben sie damit», danke ich Ihnen von ganzem Herzen, dass Sie mir zu dieser OP geraten haben. Mir geht es heute um Welten besser und ich fühle mich weit beweglicher als die letzten schmerzvollen Jahre.
Natürlich bin ich mir des Eingriffes immer bewusst und gebe acht auf mich. Die Gesundheit geht doch über alles.

Reto Zehnder

Bandscheiben OP Oktober 2017

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